Radreise Bonn - Toskana 2010
 
 
Datum Route Kilometer Höhenmeter
Donnerstag, 15.07.10 Bonn - Sinzig (Campingplatz) 30 km  
Freitag, 16.07.10 Sinzig - St. Goar (Campingplatz) 75km  
Samstag, 17.07.10 Zugtransfer St.Goar -Mannheim (Fahrt zum Campingplatz) 10 km  
Sonntag, 18.07.10 Mannheim - Heidelberg (Zugtransfer Heidelberg-Konstanz) 30 km  
Montag, 19.07.10 Konstanz - Rheinspitz (Campingplatz) 60 km  
Dienstag, 20.07.10 Rheinspitz - Buchs (Zugtransfer -Chur) Campingplatz 60 km  
Mittwoch, 21.07.10 Chur - Andeer (Campingplatz) 50 km  
Donnerstag, 22.07.10 Andeer - Splügen (Campingplatz) 20 km  
Freitag, 23.07.10 Rugetag in Splügen, warten auf Wetterbesserung -  
Samstag, 24.07.10 Splügen - Splügenpass -Sorico (Comer See) 70 km insg. ca. 2110 HH
Sonntag, 25.07.10 Sorico - Colice (Zugtransfer Pisa) Campingplatz 10km  
Montag, 26.07.10 Ruhetag -Stadtbesichtigung Pisa -  
Dienstag, 27.07.10 Pisa - S. Gimignano (Campinplatz) 95 km 750 HH
Mittwoch, 28.07.10 Ruhetag - Stadtbesichtigung S. Gimignano -  
Donnerstag, 29.07.10 S.Gimignano - Siena (Campingplatz) 50 km 500 HH
Freitag, 30.07.10 Ruhetag - Stadtbesichtigung Siena -  
Samstag, 31.07.10 Ruhetag -Stadtbesichtigung Florenz -  
Sonntag , 01.08.2010
Ruhetag am Pool
-  
Montag, 02.08.2010 Siena - Montalcino (Übernachtung Privatzimmer) 60 km 1000 HH
Dienstag, 03.08.2010 Montalcino - Castel de Piano 40 km 550 HH
Mittwoch, 04.08.2010 Castel de Piano - Montemerano (Übernachtung Privatzimmer) 50 km 600 HH
Donnerstag, 05.08.2010 Monemerano - Albinia 40 km 200 HH
Freitag, 06.08.2010 Zugtransfer Albinia - Pisa -  
Samstag, 07.08.2010 Ruhetag am Pool -  
Sonntag, 08.08.2010 Rückflug von Pisa -  
  Gesamtkilometerzahl mit Stadtfahrten ca. 850 km ca. 5700 HH

Infos und Tips:

  • Radreiseführer 'Das Toskana Radreisebuch' von Kay Wewior (ISBN 978-3-8334-93997). Sehr gut ausgearbeitete Touren mit allen wichtigen Informationen für Radreisende (Die Streckenprofile sind sehr hilfreich in der Toskana).Aktuelle Informationen und Preise! Leider sind die Angaben für die Gegenrichtung sehr spärlich..
  • Steigungen sind zahlreich in der Toskana. Es werden teilweise Steigungen von bis zu 20% erreicht! Meist hat man es mit einem deutlichen Hügelprofil zu tun.
  • Für Italien: Es können problemlos Streckenabschnitte mit der Bahn überbrückt werden. Die Preise für die Fahrradmitnahme liegen derzeit bei 3,50€. Die meisten Regionalzüge transportieren Fahrräder und das Fahrradabteil befindet sich meist direkt hinter dem Triebwagen. In diesem Kontext sei darauf hingewiesen, dass die Bahnpreise in Italien deutlich günstiger sind als in Deutschland. Wir haben für die ca. 350 km lange Strecke von Norditalien nach Pisa 20€ pro Person bezahlt.
  • Die Fahrradmitnahme in den Schweizer Bahnen ist extrem teuer. Man sollte sich wirklich gut überlegen ob man einen kurzen Streckenabschnitt wirklich mit der Bahn überbrücken möchte.
  • Allgemein liegen die Preis in der Schweiz deutlich über dem Preisniveau von Deutschland. Oft steht das Preis-Lesitungsverhältnis in keinem guten Verhältnis. Daher eignet sich in meinen Augen das Land nur als kurzes Transitland.
  • Der Comersee eignet sich in meinen Augen nur sehr eingeschränkt zum Radfahren. Die Auswahl an ruhigen Nebenstraßen ist naturbedingt nicht gegeben. Daher muss man hier meistens an verkehrsreichen Hauptstraßen radeln. Hier bietet sich ein Zugtransfer an.
  • Da die Poebene eher eine recht monotone Landschaft darstellt haben wir uns hier für einen Zugtransfer entschieden.
  • Die Arno-Ebene ist sehr verkehrsreich und bietet keine großen landschaftlichen Highlights. Ich würde hier empehlen diese Region mit dem Zug zu durchqueren.

Highlights der Tour

  • Der Splügenpass hat uns super gefallen. Wetterbedingt waren wir leider gezwungen die Passüberquerung an einem Samtagmorgen zu machen. Leider mussten wir daher die Auffahrt auf der schweizer Seite mit diversen Porscheclubs etc. teilen. Der Verkehr hat jedoch nach 11 Uhr deutlich abgenommen. Die Abfahrt nach Italien ist äußerst spektakulär. Die italiänischen Passkehren sind so eng, dass die Motorradfahrer sehr langsam fahren müssen.
  • Die Hügelstadt San Gimignano hat uns gut gefallen. Man sollte hier auf jeden Fall einen ganzen Tag einplanen um sich die sehenswerte Stadt in aller Ruhe anzuschauen. Durch ihre Höhenlage bietet die Stadt ein spektakülären Weitblick in die toskanische Landschaft. Abends kann man hier die verschieden Lichtschattierungen der untergehenden Sonne beobachten. Am späten Abend sind nur noch wenige Touristen in der Stadt und es entfaltet sich ein spezieller Charm.