Radreise Korsika 2011
 
 
Datum Route Kilometer Höhenmeter
Samstag, 16.04.11 Ankunft Bastia (Flug) - St. Florent (Camping) 35 km  
Sonntag, 17.04.11 St. Florent - L'lle-Rousse (Camping) 50km  
Montag, 18.04.11 L'lle-Rousse - Calvi (Camping) 50km  
Dienstag, 19.04.11 Calvi - Porto (Camping) 85 km  
Mittwoch, 20.04.11 Ruhetag in Porto -  
Donnerstag, 21.04.11 Porto - Cattaggio (Camping) 65 km  
Freitag, 22.04.11 Cattaggio - Isoletta (Hotel) 50 km  
Samstag, 23.04.11 Isoletta - Propriano (Camping) 60 km  
Sonntag, 24.04.11 Propriano - Bonifacio (Camping) 70 km  
Montag, 25.04.11 Ruhetag Bonifacio -  
Dienstag, 26.04.11 Bonifacio - Solenzara (Camping) 70 km  
Mittwoch, 27.04.11 Ruhetag Solenzara -  
Donnerstag, 28.04.11 Solenzara - Camp du Sued 85 km  
Freitag, 29.04.11 Camp du Sued - Bastia (Hotel) 15 km  
Samstag, 30.04.11 Rückflug    
  Gesamtkilometerzahl mit Stadtfahrten ca. 650km  

Reiseführer

  • H.Thöne, W.Kettler. Korsika per Rad. Kettler Verlag; Neuhagen, 2006.

Highlights + Tipps

  • Korsika im April: Wettermäßig hatten wir die erste Woche Traumwetter und in der zweiten Woche einige Tage mit heftigen und langandauernden Regenfällen. Wir haben uns bewusst gegen Routen durch das Binnenland entschlossen, da hier die Temperaturen deutlich niedriger waren. In jeder größeren Ortschaft war meist ein Campingplatz geöffnet. Auf den Plätzen ging es noch sehr ruhig und entspannt zu. Bonus: Oft hatten wir den Eindruck durch ein meditteranes Blumenmeer zu radeln.
  • Die Westküstenroute bis Porto ist wunderschön zu fahren. Es handelt sich hierbei wirklich um eine Traumstrecke! Speziell in der Nebensaison war der Autoverkehr äußerst gering und wir hatten die Straße oft für uns allein. Hinter Porto wurde es dann immer touristischer und die Strecke wurde auch weniger abwechslungsreich. Es würde sich daher anbieten von Porto ins Inland nach Evisia zu fahren. Leider haben wir hiervon abstand genommen, da die Wetterverhältnisse im Inland nicht sehr stabil waren.
  • Der Streckenabschnitt von Sagone nach Ajaccio ist nicht wirklich sehenswert. Speziell der Verkehrsraum um
    Ajaccio ist der reine Horror mit dem Rad. Es gibt jedoch die Möglichkeit eine kleine Personenfähre vom Hafen zu nehmen und ca.10 km Strecke (Autobahn!!) zu umgehen. Die Fähre fährt in der Nähe des Fischereihafens ab.
  • Die Ostenküstenroute kann man sich getrost sparen. Aufgrund unseres begrenzten Zeitbudgets haben wir uns dennoch dafür entschlossen. Die Straße ist sehr stark befahren und es gibt nur wenige landschaftliche Highlights. Es gibt jedoch ein paar Ausnahmen: Solenzara, sehr schöner Campingplatz direkt an einem breiten weissen Sandstrand.
  • Negativa: Das Preisniveau ist recht hoch auf Korsika. Restaurantbesuche oder Hotelübernachtungen sind deutlich teurer als bei uns. Eine Radreise ohne Mitnahme eines Zeltes hätte unsere Reisekasse wirklich gesprengt. Außerdem sollte man sich darüber bewusst sein, dass der korsische Tourismus sehr stark Campinorientiert ausgerichtet ist. Es gibt eine große Anzahl von Campingplätzen.