Rundreise Costa Rica & Nicaragua 2015
Datum Route Kilometer Höhenmeter
07.01.2015 Flug Havanaa - San Jose -    
08.01.2015 Bustransfer Alajuela - La Fortuna    
09.01.2015 Radtour zum Eingang des NP Vulkan Areal und entlang des Arenalstausees, Eingangsgelder total überteuert und nur mäßig interessante Strecke (viele Werbeschilder nach USamerikanischen Vorbild), permanenter Nieselregel und schlechte Sicht    
10.01.2015 Bustransfer La Fortuna - Cd.Quesada - Los Chiles(Ausreiseformaitäten Costa Rica)- schöner Bootstransfer nach San Carlos (Einreiseformalitäten Nicaragua), Stadtbesichtigung San Carlos, Volksfest auf der Promenade der Stadt, wunderschöner Sonnenuntergang über dem See, Treffen mit Marco, Frank, Sophie und Marlene    
11.01.2015 Bootstransfer mit Collectivo nach El Castillo, interessante Eindrücke in die Lebensader des Rio San Juan, große Warenladung werden verladen und während der Bootsfahrt bieten sich gute Ausblicke auf die Lebensverhältnisse der Bewohner entlang des Flusses, Ankunft in El Castillo, einchecken in 'Nena's Lodge'(einfache aber saubere und preisgünstige Unterkunft, gute Moskitonetze), Stadtbesichtigung, sehr entspannte, und authentische lateinamerikanische Lebeneinstellung, Tranquilokultur, Hängematten, nur einfache Holzhäuser mit schönen überdachten Flussterrassen, selten Elektrizität, Besichtigung des eindrucksvollen Castillos, Pirates of the Caribbean- Feeling LIVE!!!!, sehr informatives Museum zur Geschichte des Rio San Juans, Abendessen in einem einfachen Restaurant, Stromausfall, Blick auf den rauschenden Fluss    
12.01.2015 typisches Frühstück (Bohnen Reis und Spiegelei), Gummistiefelcheck, um 7 Uhr sitzen wir im Boot und fahren den Fluss runter, an einer einfachen Farm neben dem Fluss machen wir einen kurzen Halt und laden kleine grüne Kokusnüsse und Orangen ein, weiter entlang des Flusses, nach 45min erreichen wir den Miliärposten des Indio- Maiz Reservates, die Soldaten sind freundlich und schneiden sich gerade gegenseitig die Haare, nach dem offiziellen einchecken geht es wieder zurück auf den Fluss, wir passieren einige Stromschnellen, an einem einfachen Holzsteg beginnt der Eingang zum Trail, extrem matschiger Weg, beeindruckend riesige 500 Jahre alte Ceibabäume, Seyla zeigt uns eine Pflanze die die Einheimischen als lokales Betäubungsmittel benutzen, Bulletameisen queren den Weg, rote Pfeilfrösche im Unterholz, Spidermonkies schwingen sich entlang der Baumkronen, zwischendurch immer wieder massive Regenschauer, phasenweise laufen wir durch einen knietiefen Bach, Regen tropft noch lange von den großen Blättern nach, nach ca drei Stunden erreichen wir das Ende des Trails und gehen wieder zurück ins Boot, Fahrt in kleinem Steienarm, erfrischende Orangen und leckere Kokosmilch, Besuch der Überreste des alten gesunkenen Dampfschiffes, zurück nach El Castillo    
13.01.2015 Marco und ich frühstücken mit Blick auf den Fluss, gegen 10 Uhr gehen wir auf die Suche nach Jeff, er ist Kanandier und kommt seit 1992 nach El Castillo, früher war er wohl mal als professioneller Boxer tätig, er liebt die entspannte und freundliche Atmosphäre von El Castillo, man kennt ihn, nach einigen Stunden warten (mas tranquilio) steigen wir endlich in unser Boot und fahren in Richtung Bartola Refugio, kurz vor dem Errreichen unseres Ziel entlädt sich ein tropischer Regen über uns,klatschnass erreichen wir den wunderschönen mit traditionellen Baumaterialien errichteten Aufenthaltspavillion des Refugios, zum Mittagessen gibt es ein leckeres Rindersteak in Pfeffersoße und gekühlten extrem leckeren Maracujasaft, nach einer Siesta in der Hängematte mit Blick auf den Rio San Juan gehen wir mit unserem Guide Juan Jose auf eine Kanutour auf dem Bartolafluss,absolute Ruhe, nur das Rauschen des Wassers ist zu hören, einige Fischreiher sind zu sehen, immer wieder heftige Regenschauer, die dunklen Wolken hängen tief über den Baumgipfeln, mhystische Atmosphäre, kleine Stromschnellen werden passiert, zurück zum Refugio, Jeff und sein kanadischer Freund Tedd erzählen von ihrem Bauvorhaben am Rio San Juan, zum Abendessen gibt es leckeren Fisch aus dem Fluss, anschliessend gehen wir auf eine Nachtour mit dem Kanu, aufgrund des permanenten Regens sehen wir aber kaum Tiere    
14.01.2015 Nach dem ausbiebigen Frühstück im Refugio gehen wir auf eine vierstündige Wanderung mit Juan Jose, sehr schöner Weg durch den sehr artenreichen Privatwald des Refugios, das Wetter ist heute deutlich besser als gestern und die Sonnenstrahlen brechen immer wieder durch das dichte Blätterdach hindurch, der Weg ist sehr matschig und ich rutsche immer wieder aus, entlang des Weges immer wieder riesige alte Ceibabäume, wir beobachten eine Gruppe Spidermonkies, extrem schwühles und heisses Wetter, der Schweiss läuft, gegen 12 Uhr sind wir zurück am Refugio und verbringen den Rest des Tages mit Lesen und Entspannen in der Hängematte    
15.01.2015 Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Boot zurück nach El Castillo und nehmen dort das Collectivo nach San Carlos, gegen 15Uhr erreichen wir die Stadt und entspannen den Rest des Tagesverbringen den Rest des Nachmittags mit Spaziergängen entlang der schönen Promenade und Besuchen die bunten Märkte der Stadt,    
16.01.2015 Entspannter Ruhetag mit Spaziergängen entlang der schönen Promenade und Besuchen die bunten Märkte der Stadt, gute deutsche Bäckerei mit leckeren Kaffee, Abends besteigen wir die Fähre zur Isla Ometepe, traumhafter Sonnenuntergang über dem See, entspannte Fahrt auf den Liegenstühlen des Oberdecks, Phasenweise heftiger Seegang, gegen 1 Uhr nachts erreichen wir den Hafen von Altagracia, bergeweise Bananen werden ausgeladen, Menschenmenge steht am stockdüsteren Kai, keine anderen Touristen an Bord, wir organisieren eine Mitfahrgelegenheit auf der Ladefläche eines LKWs, die Fahrt vom Hafen in die Innenstadt entpuppt sich als extrem schlechte Buckelpiste, bizarre Situation, wir erreichen die ungepflasterten Straßen der Kleinstadt und werden vor den Türen des einizigen Hotels rausgelassen, nachdem wir den Nachtportiee rausgeklingelt haben bekommen wir ein einfaches Zimmer,    
17.01.2015 Morgens Frühstück im Hotel, anschliessend kurzer Spaziergang durch die verschlafene Kleinstadt, wir organisieren ein Taxi, welches uns anschliessend nach Merida fährt, dort bekommen wir einen geräumigen Bungalow gegenüber der Hacienda Merida, Mittagessen in der Hacienda (Lonley Planet Hot Spot), schöner Blick auf die steilen Flanken des Vulkans Concepcion, Abendessen in der Hacienda 10  
18.01.2015 Morgens laufen wir entlang der wenig befahrenen Küstenstrasse, immer wieder schreien grüne Papageien, wir frühstücken beim Kanuverleih und gehen anschliessend auf eine zweistündige Kanufahrt, eindrucksvolle Ausblicke auf die steilen Flanken des Vulkans, nach ca 45min erreichen wir die Mündung des Rio Istiam, ab jetzt geht es durch die vegetationsreiche Mangrovenlandschaft des Flusses, leuchtend gelbe Schwimmpflanzen, kleine Krokodile, einige Vögel, anschliessend zurück zur Verleihstation, Siesta, am späten Nachmittag wandere ich hoch zu einer Farm und folge kleinen stark überwucherten Wegen, es geht immer weiter den EBrg hinauf in Richtung des Kraters des Maderas Vulkans, Affengeschrei, wunderbare Ausblicke über die Insel den See und auf den Vulkan Conception, die gesamte Landschaft ist übersäht mit riesigen Lavabomben, Abend esses wir in einem kleinen lokalen Restaurant entlang der Straße,    
19.01.2015 Morgens frühstücken wir in einem einfachen lokalen Restaurant, Plastiktische mit schmutzigen Wachstischdecken, Hühner laufen durch das Restaurant, das kleine Kind sitzt in seinem Bettchen und nörgelt, der Vater holt das kleine Hundebaby und setzt es vor das Kinderbettchen, Kind und Hund beobachten sich gegenseitig, anschliessend bekomme wir zwei viel zu kleine Leihräder (gute Räder sind nicht zu bekommen!) und radeln los, wir folgen der kleinen holprigen Küstenstraße in östlicher Richtung, die Strecke führt uns durch verschlafene kleine Ortschaften an den Hängen des Mderas Vulkans, tropische Vegetation, uns begegnen immer wieder Leute auf Pferden, große Bananenplantagen in denen die Arbeiter bei der Wernte sind, alte verrostete mit Bananen überladene Lastwagen quählen sich die Anstiege hoch, Hängematten auf den Terrassen der einfachen Holzhäuser, Nordostküste der Insel zeigt sich deutlich windiger und wellenreicher, zurück nach Merida und Abendessen in der Hacienda,    
20.01.2015 Taxifahrt nach Moyogapla, dort nehmen wir das holländsiche Fährschiff nach San Jorge, letzter Ausblick auf den Vulkan Conception, ich unterhalte mich mit einem jungen Typen, der wegen einer Jobbewerbung nach Managua fährt, er erzählt von den Unterschieden zwischen dem Leben in Managua und auf der Insel, er liebt die Natur und die entspannte Lebenseinstellung der Insel, neben unserer großen Fähre tanzen die einfachen Holzfähren in den rauen Wellen des Sees, wir erreichen San Juan und nehmen am Kai ein Taxi und fahren zum Busterminal von San Juan, dort besteigen wir einen typischen US-Schulbus in Richtung Granada, etliche Straßenverkäufer kommen in den Bus und bieten uns ihre Waren an, dann geht es los, begleitet wird die Fahrt von lauten Reggeatonklängen, nach zwei Stunden erreichen wir das Terminal von Granada, wir verlassen den Bus und kämpfen uns durch das Marktgedränge der Stadt und laufen in die Altstadt, relativ schnell finden wir ein sehr einfaches und günstiges Zimmer nuw wenige Meter vom Parque Central entfernt, Abends treffen wir plötzlich wieder auf Frank, Marlene und Sophie. Beim Abendessen in einem der Restaurants auf der Calle La Calzada tauschen wir unsere Reiseerlebnisse aus    
21.01.2015 Vormittags Stadtexkursion Granada, Nachmittags Ausflug zum Vulkan Mombacho, Warnschilder am Kraterrand, schwefeliger Rauch steigt aus dem Krater auf, die Augen beginnen zu tränen, kurzer Aufstieg zu einem Ausblickspunkt über dem Hauptkrater, beeindruckender Sonnenuntergang, anschliessend Besuch eines erkalteten Lavaganges,    
22.01.2015 Morgens um 6 Uhr nehme ich den Bus von Granada nach La Cruz, an der Grenze stehen wir fast drei Stunden in der Schlange um unseren Einreisestempel nach Costa Rica zu bekommen, gegen 15 Uhr werde ich an der Kreuzung nach Liberia rausgelassen, im Hotel Liberia bekomme ich für 35Dollar ein sauberes und schönes Zimmer,Stadtrundgang    
23.01.2015

Taxifahrt zur Riconcito Lodge nahe des Nationlaparks Rincon de la Vieja, schöne Anlage mit Pool und tollem Garten, beim einschecken treffe ich auf einer kanadisches Rentnerpaar,die mich in ihrem Jeep mit zum 15km entfernten Nationalpark nehmen, gemeinsam laufen wir durch den eindrucksvollen Wald, riesige Bäume werden hier häufig von Würgefeigen in Beschlag genommen, kurzer Exkurs zu den Fumarolen, nach ca.2 Stunden verlassen wir den Wald und laufen weiter über offene Grasflächen mit großen Agaven und kleinen Waldabschnitten, schöner Ausblick auf den Vulkan, dann steiler Abstieg zu den Catarata La Cangreja, der eindrucksvolle Wasserfall mündet in einer herrlichen Lagune mitten im Wald, nach einer erholsamen Mittagspause begeben wir uns auf den Rückweg zum Auto, am Rangerzentrum lese ich mir die Vermisstenanzeige des jungen Amerikaners, der vor seit drei Jahren im Park vermisst wird, abends gibt es ein wunderbares Abendessen in der Lodge

   
24.01.2015 Gutes Frühstück in der Lodge, anschliessend Pferdetour hoch zum Nationalpark über steile Pisten, Canopytour, weiter zum Park, dort Wanderung zu den heissen Quellen mit Picknick, anschliessend zurück zur Lodge,    
25.01.2015 Ruhetag in der Lodge    
26.01.2015 Taxifahrt zurück nach Liberia, dort weiter mit dem Bus nach San Jose und von dort aus weiter nach Puerto Vieja, beeindruckende Busfahrt entlang des Steilhänger der östlichen Kordilleren, bizarre Vegegationsvielfalt, extreme Niederschlagsmengen, Ankunft in Puerto Vieja, wenig attraktives Kleinstädchen, es regnet sinnflutartig, alle Touren in der Umgebung sind maßlos überteuert, einchecken in hotel    
27.01.2015 Immer noch Unmengen Regen, nichts wie weg hier, zurück mit dem Bus nach San Jose, dort weiter nach Cartago, angenehmes Städtchen auf ca 1500m. gelegen, Stadtexkursion    
28.01.2015 Besuch des botanischen Gartens, Busfahrt nach Alajuela, einchecken ins Hotel, Nachmittags Stadtspaziergang    
29.01.2015 Rückflug    
  Gesamtstrecke: