Trekkingreise Kolumbien 2014
Datum Route Kilometer Höhenmeter
14.07.2014 Flug Frankfurt - Lissabon - Bogota    
15.07.2014 Busfahrt nach Villa de Leyva, Milchwirtschaft, schöne alte Kolonialstadt, Volksfeststimmung zu Ehren der Virgen del Carmen, Feuerwerk    
16.07.2014 Wanderung zum Fossilienmuseum ( Dinosaurierskelete), sehr arides Landschaftsbild, mit Jeep zurück nach Villa de Leyva    
17.07.2014 Bustransfer - San Gil, schöne Ausblicke auf die andine Bergwelt, Bustransfer San Gil - Barichara, wunderschönes kleines Kolonialstädtchen, viele alte Leute, super relaxte Atmosphäre, abends erfrischender Wind von den Bergen (Casa Hacilia, mit Open- Air Duschen!) 10 300
18.07.2014 Wanderung Barichara - Guiane - Barichara,winzige Trampelpfade, leuchtend grüne Andenlandschaft, Greifvögel, extrem heiss, Abstieg nach Guane, Mittagspause am Plaza Major, anschliessend zurück nach Barichare über den alten Camino, chillen in der Hängematte 24 1250
19.07.2014 Frühstück in wunderbarem Cafe am Plaza, Bustransfer Barichara- San Gil- Socorro, Hotel Tamacara am Plaza Bolivar (überdimensioniertes, etwas heruntergekommenes Hotel mit Pool), Besuch des Casa de Cultura    
20.07.2014 Taxifahrt nach Palmas de Socorro, frühmorgendliche Vorbereitungen am Plaza zum Fiesta del Carmen, Verlassen des schönen Kolonialdorfes in südlicher Richtung, auf kleinen Wegen geht es durch eine traumhafte tropische Agrarlandschaft, Bananenstauden, Mangobäume etc. , Einheimische zu Fuss oder auf Motorrad laufen in Richtung des Fiestas, Schmetterline und viele Vögel, kleine Kaffeeanpflanzungen, Mittagspause an einem Wasserfall, Temperatur um die Mittagszeit unwahrscheinlich heiss, kein GPS- Signal, kalte Limo mit Landarbeitern im Dorf, endlich erreichen wir die Tankstelle von Guapota, nach eingehender polizeilicher Überprüfung durch den zuständigen Ortspolizisten wurde der fahrende Bus polzeilich gestoppt um einen sicheren Heimtransport zu gewährleisten, klappriger Bus mit über unseren persönlichen Hintergrund wohlinformierte Einheimische, (Wanderzeit ca, 6.5 Stunden, sehr anstrengend) 23,5 1600
21.07.2014 Bustransfer Socorro - Bucaramanga, eindrucksvolle Busfahrt durch den Canyon de Chichamocha, Stadtbummel, quirilige Einkaufstrasse(Hotel Principal) 0  
22.07.2014 Bustransfer Bucaramanga - Santa Marta (ca. 10 Stunden), erster Teil der Strecke schöne Ausblicke auf die tropischen Andenhänge, zweiter Teil der Strecke eher unspektakulär, aride flache Savannenlandschaft , entlang der Strecke viele Dörfer in denen offen stehendes Benzin verkauft wird (Hotel Masaya, viele Backpacker, schöne Dachterrasse,    
23.07.2014 Stadtexkursion Santa Marta, extrem heiss und schwül,gute Fruchtsäfte, Statuen der Tayronakrieger an der Promenade, -  
24.07.2014

Jeeptransfer von Santa Marta zum Einsteig des Treks in den Ausläufern der Sierra Nevada, unser Fahrer macht diverse Stops um Leute zu begrüßen, unsere Gruppe besteht aus einem spanisch-kolumbianischen Pärchen und einer Studentengruppe aus Belgien.Nach dem Mittagessen laufen wir los, entlang eines Flusses, dann steigt der Weg für drei Stunden steil an, der Schweiss fliesst in Strömen, auf einer Bergkuppe essen wir leckere Wassermelone und beobachten einige umherstreunende Hühner, erstes Hängemattencamp mit tollen Ausblicken auf die tropische Bergwelt der Sierra Nevada, wunderschöner Sonnenuntergang, kalte Dusche

   
25.07.2014 vor dem Sonnenaufgang Frühstück im Camp, der Weg geht runter zum Fluss, durch das Camp Adana,anschliessend steigt der Weg steil an und wir erreichen die Ausläufer des tropischen Bergregenwaldes, Schmetterlinge, nach 2 Stunden Aufstieg gibt es auf einer Kuppe zuckersüsse Ananashälften, Abstieg zum Camp Wiwar. (einfaches Hängemattencamp), dort gehen wir mit Vicentes Neffen zum Fluss schwimmen, der kleine Wiwarjunge springt wie ein Kletteraffe von Stein zu Stein, zum Mittagessen gibt es Fisch, nach einer kurzen Siesta wieder in die Wanderschuhe und weiter, vorbei an einem tradtionellen Wiwardorf, Rundhütten, weiter entlang eines schönen Urwaldflusses, rauschendes Wasser, Hängebrücke, anschliessend für 2 Stunden steil bergauf, wir erreichen unser nächstes kleines Hängemattencamp auf einem Bergrücken, Fußballplatz mit eindruckvollem Ausblick auf die tropische Gebirgswelt, kein Strom, leckere Spaghetti,    
26.07.2014 Frühstück um 5Uhr, schöner Sonnenaufgang, steiler Abstieg durch eine Bananenplantage, riesige Urwaldbäume, Primärregenwald, einige Flussquerungen, Erreichen der Stufen der verlorenen Stadt, ca.450 steile und oft rutschige Stufen, der Schweiss tropft, endlich erreichen wir die erste Plattform, Vicente zeigt uns ein altes Steinbecken indem die Tayrona ihre Kinder zu rituellen Zwecken gebadet haben, alter Stadtplan auf Fels, Besuch einer Mamoshütte (lokaler Schamane), starke Militärpräsenz in der Anlage, Aufstieg zu den höher gelegenen Plattformen der Siedlung, wunderbare Ausblicke auf die Primärwaldbedeckten Hänge der Sierra Nevada, anschliessend beschwerlicher Rückweg zum Camp, Mittagessen, anschliessend weiter zurück zum Camp Wiwar (Ankunft gegen 16Uhr), abends erklärt uns Vicente wie die Wiwamänner ihre Poporos (Kürbiskanister) mit Kokoaresten befüllen    
27.07.2014 der Morgen steht zur freien Verfügung, nach dem Mittagessen laufen wir ca. drei Stunden zurück zum Adanacamp, (hässliches, großes Bettencamp am Fluss), Abends wird es extrem voll und laut    
28.07.2014 Gegen 8Uhr laufen wir los und klettern über einige Bergkuppen, gegen 12Uhr erreichen wir endlich den Ausgangspunkt der Wanderung, es ist extrem voll, riesige Wandergruppen bereiten sich auf den Trek vor, wir sind sehr glücklich darüber, dass wir nur eine kleine Gruppe hatten, Rücktransfer nach Santa Marta,    
29.07.2014 Vor dem Hostel gibt es große Protestzüge gegen die Wasserpolitik der Stadtverwaltung, seit fast einem Jahr hat es hier nicht mehr geregnet und die ärmeren Bevölkerungsgruppen liegen auf dem trockenen, gegen 10 Uhr holt uns Nelle von der Ecolodge Carpe Diem ab, in einem stark heruntergekommenen Jeep geht in den kleinen Ort Bonig in den Ausläufern der Sierra Nevada, die Lodge ist schon stark in die Jahre gekommen, die vorherigen Besitzer mussten das Anwesen vor ca. 10 Jahren plötzlich verlassen, weil sich die Sicherheitslage dramatisch verschlechtert hat, wir verbringen den gnazen Tag in der Hängematte und entspannen, viele interessante Langzeitreisende halten sich hier auf, abend sitzen wir alle zusammen und erzählen unsere Reiseerlebnisse    
30.07.2014 Chillen in der Hängematte, Spaziergang zu einem schönen Wasserfall, viele Mangobäume    
31.07.2014 Motorradtaxi runter nach Santa Marta,Bustransfer nach Cartagena, entlang der Karibikküste in westlicher Richtung auf einer Art Deichstrasse, riesige Areale abgestorbener Mangrovenwälder, Ausblicke auf die Karibik, bitterarme Fischerdörfer entlang der Strasse, Ausblick auf Barranquilla, größter und wichtigster Hafen von Kolumbien, riesiger Förderbänder transportieren SSteinkohle und Gas zu den Hochseeschiffen, nach 5 Stunden erreichen wir den Busterminal von Cartagena, Taxitransfer in die Innenstadt, Hotel in Getsemani, schöner Patio mit Pool, mäßige Zimmer, Stadtspeziergang, abend zum Cafe del Mar auf der Stadtmauer    
01.08.2014 guter Kaffee bei Juan Valdez, morgendlicher Spaziergang durch die schöne aber sehr touristische Altstadt, weiter zum Castillo San Felipe, tolle Aussicht auf die Altstadt, Mittagstemperaturen kaum auszuhalten, Abends wieder in die Altstadt    
02.08.2014 Bustransfer Cartagena - Magangue, es geht exrem schleppend voran, der Busfahrer nimmt wirklich JEDEN Straßenverkäufer mit, wir werden Zeuge einer unglaublichen dreistündigen Verkaufsshow im Bus, es wird alles nur erdenkliche angeboten, uns beeindruckt speziell die schamanischen Schutzamulette, es werden fast alle angebotenen Waren von den Busreisenden gekauft, an einer Straßenkreuzung werden wir plötzlich rausbeordert und sollen jetzt unsere Reise in einem Collektivotaxi fortsetzen, zu fünft geht es in einem Taxi durch eine hügelige grüne Savannenlandschaft, extensive Viehwirtschaft, Rinder überqueren die Strasse, nach einer Stunde erreichen wir die quirilige Flussstadt Magangue, am Flusshafen boarden wir ein Flussboot inklusive Schwimmwesten, mit rasantem Tempo geht es über en Rio Magdalena, nach ein dreiviertel Stune erreichen Borgo, einTyp greift unsere Rucksäcke und läuft los, anschliessend fordert er einen Dollar für das Geld, nach einiger Konfusion unter den brüllenden Taxifahrern sitzen wir dann endlich im Taxi, auf der Fahrt lernen wir Sonja und Carlos aus Bogota kennen, extrem staubige und schlechte Piste, nach ca einer Stunde erreichen wir endlich die Kleinstadt Mompos, Unterkunft in der schönen Posada la Amerilla (wunderschönes, grosses Zimmer mit Blick auf die koloniale Dachlandschaft von Mompos), Spaziergang durch die abendlichen Strassen von Mompos, leider viele laute Motorräder, die die entspannte Atmosphäre stark negativ beeinflussen, Schaukelstühle und kaltes Bier am Plaza de la Cathedral    
03.08.2014 Spaziergang durc das koloniale Mompos, Schaukesltühle, Nebenstrassen sind sextrem matschig durch das nächtliche Gewitter, großer Friedhof mit großzügigen Grabkammern, die auf die vergangenen goldene Zeit von Mompos hinweisen; Nachmittags Bootsausflug auf dem Fluss, durch kleine Seitarme geht es zur Lagune Pijuane, viele Reiher und andere Wasservögel, große Leguane sonnen sich auf den Flussterrassen, Querung der Lagune zu einer großen Insel, wir verlassen das Boot und laufen durch ein kleines Fischerdorf, hier scheint die Zeit tatsächlich still zu stehen, extrem freundliche Menschen, viele Kinder, zurück aufs Boot und wieder in Richtung Mompos, wunderschönes Licht der untergehenden Sonne, Abendessen mit Sonja und Carlos am Plaza de la Cathedral    
04.08.2014 Morgens langes Warten auf das Taxi, Taxifahrer ist verwundert warum wir uns über seine Verspätung aufregen, in Bodega nehmen wir wieder das Flussboot nach Magangue, dort teilen wir uns ein Collektivo mit einer Ecuadorianerin und ihrem Ehemann, in Sinceleto wechseln wir schnell das Taxi und es geht weiter, in Caucasia veraschieden wir uns von den Beiden und steigen in den Bus nach Medellin, die Strecke ist sehr spektakulär denn es geht hoch in die Westkordillere, extrem krurvenreiche und stark abschüssige Strecke, dichter Nebel auf den Pässen hält den Busfahrer jedoch nicht von mutigen Überholmanövern ab, gegen 19Uhr Abendessen in einem Parador, gegen 22Uhr Ankunft in Medellin, Transfer zum Hotel    
05.08.2014 Frühstück auf Dachterrasse im 20.Stock, schöner Ausblick auf die Stadtlandschaft von Medellin, Geräuschkulisse einer Großstadt, Metrofhart zur Seilbahnstation zur Biblioteca de Espana, Seilbahnfahrt über das Barrio, Besuch der Bücherei, kleine Ausstellungen und Computerräume für die Barriobewohner, beeindruckender Ausblick auf die Stadtlandschaft von Medellin, anschliessend fahren wir wieder runter und laufen entlang eines Radwegnetzes in die Innenstadt, Nachmittags besuchen wir die südlichen Stadtteile Medellins, viele Büroangestellte in Anzügen    
06.08.2014

Bustransfer Medellin - Peirera, es geht enlang des Rio Claros, landschaftlich sehr reizvoll, Stadtspaziergang durch die Einkaufstrasse von Peirera,

   
07.08.2014 Morgens Fitnesstraining im Outdoorgym im Park, Bustransfer nach Salento, die fahrt führt durch die schöne grüne Hügellandschaft der Kaffeezone, wir erreichen die Keinstadt Salento und checken in das Plantation House (sehr einfache aber günstige Zimmer)von Tim ein,anschliessend laufen wir zum Plaza Bolivar, überall bieten kleine Buden Essen an, der gesamte Platz scheint ein überdimensioniertes Restaurant zu sein, aufgrund des nationalen Feiertages herrscht ausgelassene Stimmung, grellbunte Paisahäuser säumen die Strassen, viele Andenkenläden, Abends essen wir in dem kleinen aber sehr guten Restaurant 'Chez Elaine' (wunderbares Curry!!!).    
08.08.2014 Kaffeetour mit Tim, kurze Wanderung im Süden von Salento, tolle Ausblicke auf die leuchtend grüne Bergwelt,    
09.08.2014 Reichhaltiges Pancake Frühstück, Jeeptransfer zum Valle de Cocora, durch ein blaues Tor, runter zum Fluss, der kleine Trampelpfad verläuft durch ein schön grünes Tal entlang von Weidezäunen, nach 1,5 Stunden erreichen wir den Nebelwald, immer wieder überqueren wir den Fluss über abenteuerliche Hängebrücken, schöne Wasserfälle, anschliessend steigt der Weg steil an und es geht hoch zum Acaimereservat, weclhes auf ca 2800m liegt. Endlich erreichen wir die Finca wor wir eine Tasse heisse Schokoloda bekommen, Kolibris und Schmetterlinge schwirren umher,danach steigen wir durch ein schönen stark von Flechten bedeckten Pinienwald hoch zum Aussichtspunkt 'La Montagna'.Beeindruckende Ausblicke auf die hochandine kühle Gebirgswelt der Los Nevados, abwärts auf einer breiten Schotterstrasse, Wachspalmen so weit das Auge reicht, bizarre Landschaft, wir fühlen uns wie auf einem riesigen Golfplatz, nach 6 Stunden sind wir wieder zurück am Ausgangspunkt und nehmen einen Jeep zurück nach Salento,    
10.08.2014 Bustransfer Salento - Filandia, Stadtspaziergang durch die kolonialen Strassen der Kleinstadt, gute Restaurants,    
11.08.2014 Bustransfer Filandia-Armenia, dort checken wir ins Hotel ein und nehmen dann ein Bus zum botanischen Garten, aufgrund einer Strassensperrung müssen wir eine längere Strecke laufen, Zweistündige Führung durch den Park, die Vielfalt der Flora scheint nicht wirklich zu beeindrucken, der Schmetterlingsgarten ist jedoch sehr schön,    
12.08.2014 Busfahrt Armenia - Bogota, auf der Busfahrt lernen wir den Kolumbianer Ricardo (Dozent der Politilogie) kennen, er erzählt uns von seiner Studienzeit in Deutschland, aufgrund der von ihm dort erlebten sozialen und klimatischen Kälte war er jedoch sehr froh wieder nach Kolumbien zurückzukehren, er erzählt von den Fortschritten seines Landes, gleichzeitig würdigt er jedoch die Arbeit der Guerillas für die Beseitigung und Eingrenzung der Besitzverhältnisse und der Korruption, anschliessend kommt er wieder auf Deutschland zurück und fragt uns warum eigentlich in Deutschland die Häuser immer so grau und dunkel wären, ihm wäre es nicht klar gewesen warum die Deutschen nicht mehr Farben in ihren Häusern nutzen würden, seine Frau(Psychologin) und er arbeiten in einem Sozialprojekt in einer Marginalsiedlung in Bogota, entlang der Strecke fallen uns die umfangreichen Ausbauarbeiten entlang der Strecke auf, in 2 Jahren soll die Strecke die extrem wichtige Verbindung von Armenia nach Bogota nur noch 5 Stunden betragen, gegen 16 Uhr erreichen wir die Ausläufer der Hauptstadt, Schneckentempo, Wechsel ins Taxi in die Innenstadt    
13.08.2014 Spaziergang durch die Altstadt von Bogota, einige Strassenzüge sind noch wirklich gut erhalten, tausende von Tauben auf dem breiten Plaza Bolivar, plötzlich treffen wir Sonja aus Mompos und verabreden uns zum Mittagessen, Besuch des Trachtenmuseums, Mittagessen mit Sonja in einem traditionellen Restaurant, anschliessend laufen wir zur Seilbahnstation und fahren hoch auf den 3100m hohen Hausberg von Bogota, atemberaubender Ausblick auf das Häusermeer der Großstadt,    
14.08.2014 Besuch des eindrucksvollen Museo del Oro, Fahrt zum Flugfahen, Heimreise    
  Gesamtstrecke: ca.560km